Monstertone – Thrills, Pills and Kills

Monströse Klänge aus Eindhoven und es geht nicht um Peter Pan Speedrock. Stattdessen ist die Rede von Monstertone. Vier Herren die sich allesamt der schweren Rockmusik verschrieen haben.

Thrills, Pills and Kills ist das Debüt von Monstertone. Bereits 2010 wurde das Album auf den Markt geschossen, aber bis nach Deutschland hat es dieser Tonträger noch nicht wirklich geschafft. Schade eigentlich, denn das was Jeff van Dokcum, Ron Debie, George de Ruiter und Raymond de Wit auf ihrem Erstwerk präsentieren kann sich mehr als sehen lassen.

Monstertone spielen fetten Riffrock, verpackt in ordentlich arrangierten und abwechslungsreichen Songs. Große Worte für ein Debüt? Mag sein, aber hier treffen sie zu. Beeinflusst sind die Vier von Bands wie Black Sabbath, Corrosion of Conformity und Trouble, und dies ist nicht nur eine Infofloskel. In der Tat lassen sich paralellen zu den genannten Bands erkennen. Dennoch reden wir hier nicht von einer Coverband. Monstertone gehen ihren eigenen Weg sehr bestimmt und erwecken auch nach der zweiten Hörprobe nicht den Eindruck als würden sie sich davon abbringen lassen.

Ihre Stärke ist zweifellos das Zusammenspiel der fetten Gitarren und der groovenden Rhytmusabteilung. Auch wenn alles sehr geradlinig verläuft, so fehlt es keinem der Songs an Lebendigkeit. Fast ein wenig dahergejammt wirken manche Parts. Das sorgt für Abwechslung und gibt dem Gesamtwerk eine spannende und vor allem frische Note. Die Pfade die Monstertone bestreiten sind keineswegs neu und für manch einen vielleicht sogar ausgelatscht. Darum geht es hier aber auch nicht. Überzeugend ist die Art und Weise wie das Quartett sein Ziel anpeilt.

Will Riff For Food Music, 2010

www.monstertone.nl

(Fotos: Pressefreigabe)